Oster= Zelten gut zu machen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 007

Originalrezept:

NImm ein Viertels Pfund klein= gestoßne Mandeln / anderthalb Vierling gestossenen Zucker / ein Vierling Ciböben / ein Viertels Pfund zerlassenen Butter / wie auch Muscatnuß / Imber und Zimmet / und Pinioli, ein halb Pfund Weinbeerlein / anderthalb Vierling geschnittne Feigen / nimm auch so viel geriebne Semmel= Brosen / als Mandeln seynd / feuchte sie an mit zehen wol= abgeschlagenen Eyern / und so viel süssen Ram an / und mische dieses alles untereinander / mache von gutem Butter= oder marben= Taig dünne Blättlein / breits in ein mit Butter bestrichne Dorten= Schüssel / streiche diese angemachte Füll Fingers= dick darauf / bestreus mit Zucker / und bachs im Ofen / aber nicht zu trucken.
NB. Man kan auch Citronat / oder eingesottne Pomerantzen= Schelffen darunter mischen.

Anmerkung:

Auch heute noch gehört in vielen Regionen ein Früchtebrot mit Trockenfrüchen und Gewürzen an Festtagen zur Tradition.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Oster= Zelten gut zu machen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 007,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=oster-zelten-gut-zu-machen (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.