Noch ein blau=gesottener Aal.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 005

Originalrezept:

ZIehe den Aal nicht ab / sondern schneide ihn zu Stucken / nimm mit einem zartenStroh=Hälmlein das Ruckgrad=Marck fein gantz heraus / laß in einer Pfannen ein Wasser aufsieden / und lege darnach den Aaal drein / laß ihn aber nicht mehr dann etwan zwey oder drey Wäll ungesaltzen aufthun; wann er nun gesotten / so seihe ihn ab / und setz einen Essig in einer Pfannen über das Feuer / saltz den Essig wohl / und wann er aufsiedet / leg den abgesottenen Aal wieder darein / daß er siede biß er genug hat und mirb wird: darnach lege ihn in eine Schüssel / streue Peterlein=oder Petersilien=Kraut darauf / und trag ihn zu Tisch; setz aber in einer Schüssel einen Rosen=oder andern schönen Essig dazu.

 

Transkription:

Sabine Schwaiger

Zitierempfehlung:
Sabine Schwaiger (Transkription): "Noch ein blau=gesottener Aal.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 005,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=noch-ein-blaugesottener-aal (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Sabine Schwaiger.