Muscaten=Brod / noch anderst.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 044

Originalrezept:

SClaget sechs Eyer in einen Kern oder Ram / stosset ein wenig im Essig gesotten / oder eingebeitzten / und so dann wieder abgedorrten Coriander / mit etwas Anis vermischt / im Mörsel ab / mischets unter die Eyer / und zuckerts wohl; rühret ein schönes Mehl und zerstossene Zimmet darein / daß es wird wie ein dicker Strauben=Teig: Leget die Oblaten in ein rund und glattes Dorten=Schärtlein / rings herum / welches etwas hoch seyn muß; giesset den Teig darein / und lassets eine gute weile im Oefelein bachen / biß sich der Teig schön hebt und bächt: nehmet es dann heraus / lassets eine weile erkuhlen / stürtzets aus dem Schart / schneidets in die Länge und bestreuets mit Zucker um und um; legets wieder auf ein Papier / setzets ins Oefelein / und lassets wohl ertrocknen.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Muscaten=Brod / noch anderst.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 044,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=muscatenbrod-noch-anderst (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.