Mit Obst unterlegte Sulze.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.281/6a

Originalrezept:

Von einer durchsichtigen lichten Sulze gießt man fingerhoch in einen glatten Model und läßt sie fest werden. Dann belegt man sie blumenartig (wie Torten) mit verschiedenen eingesottenen Früchten, oder kleinen ausgestochenen, nicht zu weich in Zucker gekochten Aepfeln, denen man auch Backen färben kann. Nenn es nach und nach mit der Sulze bedeckt wurde, gibt man eine zweite Schichte, die vorzüglich nur einen hübschen Rand bildet, da man das mittlere ohnedem nicht sehen kann, z. B. einen gewundenen Kranz von schief aufgestellten gleich großen Marillen und Aepfelspalten (von Taftäpfeln mit Limoniesaft und Zuckerwasser gekocht).

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Mit Obst unterlegte Sulze.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.281/6a,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mit-obst-unterlegte-sulze (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.