Mispeln oder Hespelein einzumachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 037

Originalrezept:

NEhmet Mispeln oder Hespelein die noch ein wenig hart und nicht gar zeitig seyn / mischet sie ab und stechet oben etliche Löchlein mit einem Pfriemen darein / doch daß sie nicht durchaus gehen; legets alsdann in einen Tiegel oder Glas / giesset einen geläuterten und übersottenen Zucker darüber / beschwerets / und lassets also stehen ; wollte nach etlichen Tagen der Zucker wässericht werden / kann man ihn noch zwey oder dreymahl übersieden / wie bereits vielfältig erinnert worden.

Übersetzung:

Eingelegte Mispeln

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Mispeln oder Hespelein einzumachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 037,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mispeln-oder-hespelein-einzumachen (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.