Mehl= Knötlein.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 100

Originalrezept:

KLaube / wasche und hacke ein gut theil grünes Mayen= oder Knötlein= Kraut / und röste es wohl im Schmaltz / ingleichen auch ein wenig würfflicht= geschnittenes weisses Brod / rühre es alles zusammen unter zimlich viel Mehl / gieß ein wenig frisches Wasser / Milch / oder aber Kern und süssen Ram daran / und feuchte es gleichsam damit an / dann dieser Teig muß etwas lehn und lind seyn / saltze ihn / und schlage drey oder vier Eyer daran / nach dem desselben wenig oder viel ist; mache dann selbigen zusammen / und formire die Knötlein daraus / wie bekandt / lege sie in ein siedend= gesaltzenes Wasser / laß länger nicht als eine gute halbe Stund sieden / und wann sie dann angerichtet / brenne ein wenig Schmaltz darauf.

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , , , , ,

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Mehl= Knötlein.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 100,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mehl-knoetlein (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.