Meerspinnen.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.172/2a

Herkunftsbezeichnung(en): Wel(i)sch

Originalrezept:

Sie werden in Salzwasser ½ Stunde gekocht, dann auf ein Brett genommen, wo man die Schalen von den Füßen ausschlägt, das Fleisch auslöst, und zu zolllangen Stückchen schneidet. Was in der Leibschale ist, thut man weg.
Nachdem man diese ausgewaschen, gibt man das Fleisch hinein, streut Salz, Pfeffer, Petersilie und Brösel darüber und schmalzt es mit heißem Oel ab. Man läßt sie nun, auf den Rost oder das Blech gelegt, 5 Minuten aufkochen und gibt sie recht heiß auf die Tafel. Es muß so viel Oel sein, daß es saftig wird. Man gibt meistens wälschen Reis dazu.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Meerspinnen.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.172/2a,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=meerspinnen (15.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.