Mandel=Brod.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 052

Originalrezept:

NEhmet Zucker und Mehl / jedes ein halb Pfund / drey Dottern / und vier gantze Eyer / vier Loth Mandeln / zwey Löffel voll Rosen= oder Zimmet=Wasser / Cardamomen / Muscatblüh und Zimmet / jedes ein halb Loth / eine gute Hand voll Anis / auch wann man will / zwey Loth eingemachte Citronen / und eben so viel Pomerantzen=Schelffen und Citronat: Die Eyer muß man zu erst wohl lang rühren / dann je länger sie gerühret werden / je schöner wird das Brod; dann kan man den Zucker nach und nach darein rühren / hernach das Mehl und die Gewürtze / und dann die eingemachte Schelffen; letzlich schmiret man den dazu gehörigen Schart mit Butter / beleget den Boden / und neben herum die Seiten mit Oblat / schüttet den Teig darein / und lässet ihn abbachen / schneidet dann / wann er erkühlet / Schnitten daraus / und bräunet ihn ab / oder trägt ihn auch also unabgebräunet zur Collation auf.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Mandel=Brod.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 052,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mandelbrod (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.