Mandel= Schlang.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 009

Originalrezept:

SAltze ein Mund= Meel / sammt einer guten Milch / und einem Brocken Butter / laß warm werden / aber auch nicht zu heiß / schlage vier Eyer darein / klopffs wol untereinander / mache damit einen glatten und zimlich weichen Taig an / walgere ihn auf einem Tischtuch aus / und ziehe ihn auf das dünnest aus / doch mache das Blat länger als breit / und laß ihn also erstarren / stoß Mandeln groblecht / streue es auf den Taig / mit geklaubten Weinbeerlein / Zucker / Zimmet / und zerlassenem Butter / rolls mit dem Taig übereinander / legs in ein mit Butter bestrichne Dorten= Schüssel / beschmiers mit abgeschlagenen Eyern / oder zerlassenem Krebs= oder anderen Butter / und bachs in schöner Farb / aber nicht zu starck.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , , , ,

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Mandel= Schlang.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 009,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mandel-schlang (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.