Mandel= Kraut auf Oblat / oder Mandel= Häufflein.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 017

Originalrezept:

NImm drey Vierling Zucker / und drey gantze Eyer / dann zwey Dotter / zwey Löffelvoll Wasser / gieß auf den Zucker / die Eyer müssen aber zuvor ein Viertelstund in einem Häfelein abgeschlagen werden / darnach rühre erst den Zucker darein / rührs ein gantze Stund / nimm achtzehen Loth Mund= Meel / thue die gerührte Eyer mit dem Zucker in das Meel / nimm drey Vierling abgezogne Mandeln / die mit einem Tuch wol seynd abgetrücknet worden / schneids zu vier Theil / rührs in den Taig / schneid runde grosse Oblat / oder viereckicht / thue von dem Taig einen halben Löffelvoll darauf / hernach lege oben auf halbe geschnittne Mandeln schön ordentlich / bachs bey einer gähen Hitz / schön Liecht= gelb heraus / und nicht zu viel / gibs warmer / oder kalter / mit oder ohne Zucker bestreuter.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Mandel= Kraut auf Oblat / oder Mandel= Häufflein.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 6 Nr. 017,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mandel-kraut-auf-oblat-oder-mandel-haeufflein (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.