Mandel= Bien= Körblein / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 139

Originalrezept:

MAchet einen Teig an / wie selbiger Num. 136. beschrieben worden / mit oder ohne Gewürtz / nach dem es beliebt; walchert ihn mit den Händen zu kleinen Stritzeln / schneidet Stücklein daraus / so groß / oder auch etwas grösser / als Erbsen; schwingets in Rosenwasser und Zucker / legets in ein heisses Schmaltz / lassets wie die gläntzende Mandeln Num. 135. nur ein wenig bachen / nehmets / wann sie noch weiß sind / heraus / kehret sie im obigen mit Rosenwasser angefeuchteten Zucker nochmal wie zuvor herum / und bachets folgends schön licht= gelb heraus; schüttets geschwind in einen kleinen Mörsel / druckets ein wenig auf einander / füllet selbigen voll an / wendet es nachmal um / so gehen die Bien= Körblein schön heraus; machet aber den Zucker mit dem Rosenwasser hiezu etwas dick an / damit die vorbesagte klein= zerschnitten= und abgebachene Stücklein wohl an einander klebend bleiben.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Mandel= Bien= Körblein / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 139,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=mandel-bien-koerblein-auf-andere-art (16.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.