Löffel= Küchlein / die auflauffen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 027

Originalrezept:

NImm neugelegte Eyer / 4. 6. oder mehr / und legs in ein wohl= warmes Wasser / doch daß sie nicht schrücken; setze ein Seidlein Wasser über das Feuer / schmaltz und saltze es / wie eine Suppen / und wann es starck aufsied / so hebs vom Feuer / mische so viel Meel darein / daß es ein wohl fester und druckner Taig wird / laß ihn bey einer mittleren Wärme / zäh ihn wol und starck ab / hernach schlage ein Ey nach dem andern daran / doch das jedes Ey wohl eingerührt und abgezäht wird; und mache den Taig so dünn / daß / wann du das Geschirr mit dem Taig auf die Seiten haltest / daß er zum Fliessen sich neiget; doch aber auch nicht zu dünn; Setze Schmaltz in einer Pfannen wol tieff übers Feuer / und wann es heiß worden / tuncke ein kleines eissernes Schöpfflöffelein in diesen Taig / daß er von aussen darmit schön glatt überzogen wird / halte den Taig mit dem Löffel in das Schmaltz / bachs kühl / und laß den Löffel nicht zu früh aus dem Taig / bachs schön kühl und langsam / sie seynd schön und gut / sie dienen auch zum Füllen .

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , ,

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Löffel= Küchlein / die auflauffen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 027,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=loeffel-kuechlein-die-auflauffen (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.