[Krebsen‐Suppe.] Oder:

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.066/2b

Originalrezept:

Man gibt die Krebsbutter durch ein Tuch in die Rein, läßt das Uebrige mit Erbsenwasser aufkochen, staubt Mehl in die Butter und gießt es mit dem passirten Sude an. Man kann auch einige Stücke gebackene Semmel und 1 Ei als Eingerührtes, gestoßen, mitkochen lassen. Angießen kann man sie auch mit Petersiliewasser, Fischsuppe und an Fleischtagen mit Rindsuppe.
In Krebsbutter kann man die Schweife und Scheeren, Hechtenleber und Fleisch, Spargel, Morcheln würfelig geschnitten abdünsten, stauben, wie Ragout angießen, und beim Anrichten oben darauf geben.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "[Krebsen‐Suppe.] Oder:", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.066/2b,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=krebsen%e2%80%90suppe-oder (27.09.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.