Krebs= Koch.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 021

Originalrezept:

DIe Krebsen / laß gar ein wenig sieden / in gesaltzenem Wasser / darnach scheel die Schweifflein aus / und hacke sie / darnach nimm die besten Schaalen / und stoß es gar klein / dann nimm ein gute Milch / und treib die Schaalen damit durch ein Sieblein / nimm zwey Semmel / scheels / und weichs in die durchgetriebene Milch / und wanns angeweicht ist / so nimms aus der Milch / thus unter die gehackte Krebsen / mit zwey Handvoll klein= gestoßnen Mandeln / thus unter die gehackten Krebsen / und rührs gar wol / daß die Mandeln gantz zertrieben werden / darnach nimm die Eyer nacheinander halb und halb / biß auf sechs oder achte / und rührs alleweil auf ein Seiten / rühr eines Ey groß Butter wol ab / biß er fäumt / und mische ihn darunter / und rühre ihn darmmit wol ab / darnach schmier die Schüssel und Reiff mit Butter / schütt es darein / und laß bachen.

Transkription:

Melanie Thapa

Zitierempfehlung:
Melanie Thapa (Transkription): "Krebs= Koch.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 021,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=krebs-koch (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.