Kopff / von dem einheimischen Schwein / halbierter gesotten / und auf dem Rost / oder in dem Ofen gebraten.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 05 Nr. 002

Originalrezept:

SIde den Schweins= Kopff / mit wohl Saltz / und wann er verfäumt hat / so gib zerropffte Lorbeer= Blättlein / wohlriechende Kräutlein / mit Näglein gespickte Zwibel / grob= gestossenen Pfeffer und Coriander darein / wann er also wohl weich gesotten / daß du mit dem Finger kanst durch die Haut stossen / so butze die Augen und Nasen= Kruspel sauber / bestreue den Kopff mit angemachten Semmel= Brosen / brate solchen auf den Rost / oder in dem Ofen / begieß ihn wohl / und behalte ihn im Safft / gibe solchen / auf Köhl / sauer Kraut / oder in einer Sardellen= oder Zwibel= Brühe / oder Fleischbrühe= Kreen / aufgesottene / durchgetriebene Erbsen / oder auch in grüne außgelößte Erbsen.

Transkription:

Irene Tripp

Zitierempfehlung:
Irene Tripp (Transkription): "Kopff / von dem einheimischen Schwein / halbierter gesotten / und auf dem Rost / oder in dem Ofen gebraten.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 05 Nr. 002,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=kopff-von-dem-einheimischen-schwein-halbierter-gesotten-und-auf-dem-rost-oder-in-dem-ofen-gebraten (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Irene Tripp.