Klößlein oder Knötlein von Krebsen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 066

Originalrezept:

SChählet Krebse aus; indessen weichet die Brosam von einer Semmel in ein wenig Fleischbrüh oder gute Milch / druckt sie zuvor wohl aus; dann hacket diese eingeweichte Semmel= Brosamen / samt denen ausgeschählten Krebsen wohl klein / thut es zusamm in ein Näpfflein oder Schüsselein / würtzets mit Pfeffer / Cardamomen und Muscatblüh / schlaget Eyer daran / und rührets wohl untereinander / machet kleine Knötlein daraus / und bachets im Schmaltz: Indessen machet eine rothe Krebs= Brühe / von durchgezwungenen Krebsen / zusammen / wie selbige schon zum öfftern beschrieben worden / und lasset diese Knötlein nur einen Wall darinnen aufthun; dann richtets an / und tragets zu Tisch.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Klößlein oder Knötlein von Krebsen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 066,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=kloesslein-oder-knoetlein-von-krebsen-auf-andere-art (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.