Karlsbader Torte.

Aus: Österreichische Mehlspeisenküche (1914), 237

Herkunftsbezeichnung(en): Karlsbad (Karlovy Vary)

Originalrezept:

6 Eidotter werden mit 8 Löffel Zucker, den Saft einer Zitrone und etwas abgeriebener Schale 1/2  Stunde schaumig gerührt. Dann gibt man 100 g fein gewiegte Mandeln, 100 g Zitronat und Orangeat, 2 Messerspitzen Zimt und etwas weniger Nelken dazu. 8 Löffel Semmelbröseln hat man vorher mit 3—4 Löffeln weißem Kochwein und 1 Löffel Rum angefeuchtet. Diese gibt man an die Masse und verrührt alles mit 2 Messerspitzen Backpulver, zuletzt hebt man den Schnee der 6 Eiweiß darunter. Eine Form wird gut mit Butter ausgestrichen, die Masse eingefüllt und 3/4  Stunden gebacken. Nachdem die Torte ausgekühlt ist, überzieht man sie mit Früchtenglasur Nr. 248 und stellt sie noch kurze Zeit ins lauwarme Rohr zum Trocknen.

Anmerkung:

siehe 248: Früchten-Glasur.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Karlsbader Torte.", in: Österreichische Mehlspeisenküche (1914), 237,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=karlsbader-torte (08.12.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.