Kalbs=Füsse in einer Petersilien=oder Majoran=Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 088

Originalrezept:

WAnn die Füsse weich gesotten / und halb von einander geschnitten worden / legt sie in einen stollichten Hafen / giesset eine gute Fleischbrüh daran; röset ein wenig Mehl im Schmaltz / zwieret es mit einer Fleischbrüh in dem Pfännlein zuvor an / und schüttets an die Füsse / würtzets mit guter Gewürtz / thut dann gehackten Peterlein oder Petersilien / oder auch dürr=zerriebenen Majoran / daran / lasset es also eine weil mit einander sieden / und werffet zuletzt ein gut Stuck Butter dazu hinein.*

Anstatt deß gerösteten Mehls / kan man auch ein weiß=geriebenes Brod nehmen / oder auch die Kalbs=Füsse in einer Zwiebel=oder Limonien=Brüh einmachen / wie selbige so wol bey dem eingemachten Fleisch / als Jungen Gänsen beschrieben worden.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Kalbs=Füsse in einer Petersilien=oder Majoran=Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 088,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=kalbsfuesse-in-einer-petersilienoder-majoranbrueh (25.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.