Käß= Küchlein / noch anderst.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 025

Originalrezept:

REibet lauter guten Käß / und gar keinen schlechten darunter ; nehmet dann den dritten theil so viel schönes weisses Mehl / als deß Käses ist / und rühret solches darunter ; schlaget Eyer in einen Hafen / giesset ein klein wenig guten Kern / oder obere Milch daran / und zerklopffets wohl unter einander ; giesset hernach die zerklopffte Eyer / durch einen Seiher / allgemach an das Mehl und den Käß / und rühret also den Teig fein glatt damit ab / daß er eine rechte Dicken habe : bestreuet dann ein Bret ein klein wenig mit Mehl / und drehet so viel Teig / als zu einem Küchlein nöthig / wann zuvor die Hände schmaltzig gemachet sind / darinnen zimlich lang herum / daß die Küchlein eine schöne Runde bekommen / und bachets alsdann schön heraus / wie die vorher beschriebene.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Käß= Küchlein / noch anderst.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 025,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=kaess-kuechlein-noch-anderst (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.