Käß= Küchlein / auf eine andere Weise.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 026

Originalrezept:

NEhmet einen Parmasan= Holländischen= und Böhmischen= Creutz= Käß / jedes gleich viel / ein wenig geriebenen Weck / ingleichen auch Oblat= und Weitzen= Mehl / schlaget Eyer daran ; machet einen Teig / so nicht zu dick oder dinn ist / an / und walchert ihn / machet die Hände schmaltzig / formiret sie rund / bachets / und legets nicht zu heiß oder zu kalt ein.

Oder:

NEhmet einen guten Käß / reibet ihn wohl klein / mischet Semmel= Mehl darunter / und machet den Teig mit lauter Eyerdottern an ; schmieret dann die Hände mit Butter / und machet runde Küchlein daraus / setzets auf ein reines Papier / und bachets heraus wie die vorigen / so lauffen sie schön auf.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Käß= Küchlein / auf eine andere Weise.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 026,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=kaess-kuechlein-auf-eine-andere-weise (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.