Junge Hühner als Rebhühner.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.113/4

Originalrezept:

Man stößt Wachholderbeeren und Nadeln vom Tannenbaume, mischt Salz dazu, reibt die trocken gerupften Hühner damit ein und läßt sie 2 Tage liegen. Die Brust spickt man fein und beim braten begießt man sie mit Butter und sauren Rahm und kann sie mit falschem Schnepfenkoth garniren.

Anmerkung:

Falscher Schnepfenkoth oder auch falscher Schnepfendreck ist eine Art Aufstrich oder Pastete die aus pürierten Geflügel oder Rinderinnereien besteht. Dieses Gericht ist heute noch sehr typisch in Hessen.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Junge Hühner als Rebhühner.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.113/4,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=junge-huehner-als-rebhuehner (28.09.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.