Huff= Stuck / oder auch Lung= Braten / gepaitzter / an Spiß gebraten / in seiner eigenen Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 01 Nr. 091

Originalrezept:

NImm ein Huff= Stuck / von einem Ochsen / oder gutem Rind / oder den Lung= Braten / richte solches gehörig zu / klopffs / saltze es / und laß es eine Zeitlang darinnen ligen / dann mache Eßig siedig / wirff Wachholder= Beer / Knoblauch / Feld= Kümmel / oder Coriander / Lemoni= Schelffen / mit wenig Pfeffer darein / und gieß dise Paitz / an das Fleisch / laß über Nacht / auch ein oder mehr Tag darinnen ligen / kehrs etlichmal um / mache den Braten gespickter / oder ungespickter / fertig am Spiß in Safft ; wann er genug gebraten / so richte ihn an / und mache ein gute Brühe darüber von dem / wan abgetropfft / mit der durchgesiehenden Paitz ; regaliers mit Kälber= Würstlein / und aufgesetzten Pastetlein / von rindernem Gehäck.

Anmerkung:

Mit Feldkümmel ist der Thymian gemeint

Transkription:

Maximilian Schmidauer

Zitierempfehlung:
Maximilian Schmidauer (Transkription): "Huff= Stuck / oder auch Lung= Braten / gepaitzter / an Spiß gebraten / in seiner eigenen Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 01 Nr. 091,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huff-stuck-oder-auch-lung-braten-gepaitzter-an-spiss-gebraten-in-seiner-eigenen-bruehe (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.