Hünlein / mit Schnepffen eingemacht.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 022

Originalrezept:

NImm zwey Hünlein / und einen Schnepffen / mach Stücker daraus / klopffe die Brust und die Büglein von Schnepffen ein wenig / gewürtze es mit Pfeffer / Muscatnus und wenig Saltz ; rösts mit wenig Meel in Butter / oder Speck / gieß Wein und Fleischbrühe / oder Wasser mit Wein daran / dann nimm das Eingeweyd von denen Schnepffen / röste selbiges mit wenig Zwibel / und geriebener Semmel / oder Meel im Butter / jedoch / daß nicht zu feist wird / auch wenig Rosmarin / klein geschnitten / mit einem Lemoni= Blättlein / treibs mit der Hünlein= Brühe durch das Haar= Sieblein / oder Tuch / schütte dise Brühe wieder an die Hünlein / machs gar fertig / und gibs mit kurtzer Brühe / und so es beliebt / so nimm eine kleine und gute Sardellen darzu.

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Hünlein / mit Schnepffen eingemacht.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 022,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huenlein-mit-schnepffen-eingemacht (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.