Hünlein mit Saurampffen / Brunnkreß / oder Cardty mit Eyerdotter/ weiß.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 039

Originalrezept:

 

NImm die Hünlein gantzer / oder Stuckweiß / lasse sie mit Fleischbrühe und einen gespickten Zwibel aufsieden und versäumen; hernach nimm ein zimliches Stuck Butter / und röste ein weisses Meel / biß es lieblich riecht / aber nicht zu gelb / hernach lege den gebutzten und sauber ausgewaschenen Sauerampffen / Brunnkreß / oder Cardty darein / lasse solches mitrösten / aber nicht zulang / gieß die Fleischbrühe zu / allwo zuvor die Hünlein haben darinnen gekocht / mit denen Hünlein / Gewürtz und Saltz / lasse es nicht zulang sieden / treibs vor dem Anrichten mit Eyerdottern ab / und gibs in rechter Dicke: Regaliers mit Gehäck= Wändlein / und gefüllter Semmel / die Kräuter= Brühe soll erst zuletzt daran gemacht werden.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Hünlein mit Saurampffen / Brunnkreß / oder Cardty mit Eyerdotter/ weiß.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 039,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huenlein-mit-saurampffen-brunnkress-oder-cardty-mit-eyerdotter-weiss (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.