Hünlein in weiß= oder brauner / Cucummern= Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 055

Originalrezept:

DIe Hünlein werden entweder geröst / oder gesotten / gantzer / oder halbierter in der Schüssel zierlich aufgericht und zugedeckt; dann nimm frische / oder in Saltzwasser und Eßig eingemachte Cucummern / schneids blättlet / röste dieselbe mit ein wenig Meel und viel Zwibel und Capry in Butter / gieß darein Fleischbrühe / mit wenig Wein / Gewürtz / und so es beliebt / Sardellen / laß aufsieden / treibs durch / und gibs über die Hünlein in der Schüssel / und laß wieder aufkochen bedeckter / und gibs also; oder nimm an statt der Fleischbrühe / sauren Ram / so seynd sie auch köstlich; wer aber gar nichts von Zwibeln essen mag / der nehme Lemoni= Schelffen darvor / aber klein= geschnirtner / darunter.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Hünlein in weiß= oder brauner / Cucummern= Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 055,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huenlein-in-weiss-oder-brauner-cucummern-bruehe (25.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.