Hünlein in einer Pohlnischen Brühe / sie seynd hernach gebachen / gebraten oder auch nur gesotten.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 027

Herkunftsbezeichnung(en): Polnisch

Originalrezept:

DIse Brühe wird also gemacht : Nimm Fleischbrühe mit wenig weissen Wein / oder Eßig / siede damit damit gescheelt= und klein= geschnittene Aepffel und Zwibel / Lemoni= Schelffen / gantzen Zimmet / zwey Näglein / mit etwas dicklecht weiß= eingebrenntem Meel / oder Semmel / Gewürtz / als Pfeffer / Imber / Muscatnuß und Saffran / treibs durch das Sieblein ; dann wirf daran saubere Weinbeer / Pinioli oder geschnittene Mandeln ; In diser Brühe seynd gut gebachene / oder gebratene Hnnlein / auch gesottene Gäns / Aenten / allerhand Wildprät / schwartz= und rothes / unterschiedliches Feder= Wildprät / so schon gebraten ; auch seynd aus denen Fischen gut in diser Brühe / die Hechten ; Wer will / machts auch mit Zucker süß.

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Hünlein in einer Pohlnischen Brühe / sie seynd hernach gebachen / gebraten oder auch nur gesotten.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 027,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huenlein-in-einer-pohlnischen-bruehe-sie-seynd-hernach-gebachen-gebraten-oder-auch-nur-gesotten (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.