Hünlein auf dem Rost zu braten / oder mit doppeltem Feuer zu bräunen / oder mit Semmel= Brosen zu dämpffen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 013

Originalrezept:

NImm die Hünlein / zerschneids in vier Theil / laß sie im gesaltznen Wasser und Eßig ein wenig anlauffen ; dann ziehs durch zerlassenen Butter / und besprengs geschwind mit angemachtem Brod / unter welches Gewürtz und klein= gehackte / wohlriechende Kräutlein seynd gemischet worden ; legs in ein wohl= verzinntes Casserol / oder anderes bequemes Geschirr / mit Butter und Speck= Schnitzlein / gib unten und oben Glut / oder brats schnell auf dem Rost hinweg / gibs mit Lemoni= Safft / und gebachnen Petersil.

NB. Andere lassen dise gevierdtelte Hünlein in Eßig / wenig Wasser / so gesaltzen / gar sieden / legens in die Schüssel / und ein wenig von diser Brühe mit Eßig / und im Butter geröste Semmel= Bröslein darüber.

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Hünlein auf dem Rost zu braten / oder mit doppeltem Feuer zu bräunen / oder mit Semmel= Brosen zu dämpffen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 013,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=huenlein-auf-dem-rost-zu-braten-oder-mit-doppeltem-feuer-zu-braeunen-oder-mit-semmel-brosen-zu-daempffen (26.05.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.