Heffen= Küchlein / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 083

Originalrezept:

NEhmet ein Diethäufflein / oder den achten Theil eines Metzens / schönes Mehl / zwey Loth Saltz / ein halb Seidlein oder viertel Maas Heffen / halb von weissen= und halb von Weitzen= Bier / wo man sie anderst also haben kan; dann machet mit zwey Löffel voll Milchram / der Heffen und Milch / zu erst den Teig an / schlaget neun Eyer daran / giesset ein halb Pfund frisch= zerlassenes Schmaltz darein / rühret alles wohl unter einander / biß sich der Teig schön ablediget: Alsdann legets auf ein Bret / streuet aber zuvor ein wenig Mehl darauf / arbeitet ihn noch ein wenig / aber nicht lang / dann sonsten werden die Heffen= Küchlein nicht schön; walchert ihn dann aus / und schneidet die Küchlein so groß als man sie verlanget; legts nochmal auf ein Bret / setzets zum Ofen / biß sie ein wenig gehen / und bachets dann ferner heraus / wie bekandt.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Heffen= Küchlein / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 083,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=heffen-kuechlein-auf-andere-art (09.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.