Hecht angelegter von seinem Brät gehackt / und dessen Veränderungen / ist auch bey den Suppen zu finden.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 03 Nr. 104

Originalrezept:

ES wird dem Hecht die Haut gantzer abgezogen / das Fleisch biß auf den Grat herab genommen / mit Kräutlein / Zwibel / Saltz / Semmel / Ram und Eyer / auch gute Gewürtz klein gehackt / und wieder an den Grat gelegt / der Fisch in erste Form gebracht / ( und von dem übrigen Gehäck / oder Brät ) so übergebliben / ein zierlicher Ranfft / um die Schüssel gemacht / und also mit Ram oder Butter und Erbsen= Brühe im Ofen / oder sonst gedämpfft.

NB. Etliche begiessen dise angelegte Speisen mit zerlassenem Butter / und bestreuen solche hernach mit Semmel= Brosen / und geben dise erstbeschriebene Brühen / bey dem Anrichten kurtz darüber.

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Hecht angelegter von seinem Brät gehackt / und dessen Veränderungen / ist auch bey den Suppen zu finden.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 03 Nr. 104,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=hecht-angelegter-von-seinem-braet-gehackt-und-dessen-veraenderungen-ist-auch-bey-den-suppen-zu-finden (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.