Gute Knödlein von einer gerauchten Zung mit Speck / Fetten / oder anderem gesottnen Fleisch vermischt / an statt der Suppen zu geben.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 214

Originalrezept:

ERstlich schneide das weisse Brod klein gewürfflet / röste solches ein wenig in guten Speck / Butter oder Fett / desgleichen vorhanden ist / mische dises alles zu dem gerösten Brod / gewürtz mit Pfeffer und Mucatnuß / gieß ein wenig guten Milchram / oder Fleischbrühe / mit Eyer vermischt / daran / und rühre soviel weisses Meel darein / dass solches in der Dicke und Saltz recht wird / schlage ein Knödlein zur Prob in siedige Fleischbrühe / koste dieselben / wann sie alsdann recht ist / so verfertige die andern auch hinnach / und gibs an statt der Suppen.

Transkription:

Lukas Fallwickl

Zitierempfehlung:
Lukas Fallwickl (Transkription): "Gute Knödlein von einer gerauchten Zung mit Speck / Fetten / oder anderem gesottnen Fleisch vermischt / an statt der Suppen zu geben.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 214,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gute-knoedlein-von-einer-gerauchten-zung-mit-speck-fetten-oder-anderem-gesottnen-fleisch-vermischt-an-statt-der-suppen-zu-geben (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.