Gugerellen / oder aufgeschmältzte Nocken.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 2 Nr. 018

Originalrezept:

ZU diesen soll man nehmen / drey Eyer / und ein wenig Wasser / wol absprittlen / und mit schönem Meel einen Taig anmachen / dicker als ein Strauben=Taig / darnach soll man in einer Pfannen ein Wasser übersetzen / das gesaltzen ist / und den Taig in das wol siedige Wasser / durch ein Löffel / dardurch man die bachnen Erbes macht / durchtreiben und so lang sieden lassen / als ein hartes paar Eyer / darnach das Wasser abseihen / und geröstes Brod in ein Schüssel legen / die Gugurellen darauf / und wieder geriebnes Brod darüber / darnach Schmaltz darauf brennt.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Gugerellen / oder aufgeschmältzte Nocken.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 2 Nr. 018,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gugerellen-oder-aufgeschmaeltzte-nocken (09.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.