Güldene Schnitten / auf eine andere Weise.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 048

Originalrezept:

NEhmet eine Semmel / schneidet solche überzwerch entzwey / und dann wieder an dem breiten Ort dinne Schnitten daraus; indessen zerklopffet etliche Eyer / rühret Zucker und Rosenwasser darunter / giesset auch einen guten süssen Ram oder Kern dazu / und macht es fast an wie zu einer Eyer= Milch oder Eyer= Käß; ziehet dann die Schnitten dadurch / bestreuets / wann sie durch die Eyer gezogen sind / auf beeden Seiten mit einem schönen Gries: Hernach machet ein Schmaltz heiß / bachet diese Schnitten schön hell heraus / und streuet / wann sie aus der Pfannen kommen / weil sie noch warm sind / alsobald Zimmet und Zucker darauf.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Güldene Schnitten / auf eine andere Weise.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 048,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gueldene-schnitten-auf-eine-andere-weise (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.