Güldene Schnitten / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 046

Originalrezept:

NEhmet einen guten Kern oder andere gute Milch / schlaget Eyer daran / klopffets wohl unter einander / thut Zucker und Rosenwasser dazu; schneidet breite Schnitten von einer Semmel oder Eyerbrod / weichet sie in diese Eyermilch: Alsdann hebets mit einem Fisch= Schäuffelein in eine Pfannen / bachets schön gelb heraus / und streuet ein Trisanet darauf.

Anmerkung:

Dieses Rezept ähnelt durch das Übergießen mit süßem Gewürzwein dem Besoffenen Kapuziner oder dem Triet; diese beiden Varianten werden allerdings mit Kuchen bzw. Zwieback zubereitet und sind dadurch weniger reichhaltig als obiges getränktes Schmalzgebäck.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Güldene Schnitten / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 046,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gueldene-schnitten-auf-andere-art (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.