Gestossene Suppen von alten Hühnern

Aus: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 168

Originalrezept:

Brate die Hühner an dem Spieß, schön langsam, wann sie gebraten seynd, nimm es von dem Spieß, löse das beste Fleisch herunter, das andere klein gestossen, mit gepfärzten Brod; giesse gute Rind=Suppen daran, laß wohl sieden, treibe es durch nimm das abgelöste Brätl, stosse es klein, richte es in Hafen, mit Milchreim abgetrieben, von der durchgetriebenen Suppen daran gerührt, gut gewürzt, laß einen Sud aufthun, angericht, und geziert, mit gebackenen Kräpfeln*, alsdann auf die Tafel geben.

Anmerkung:

*damit sind vermutlich Schlickkrapfen gemeint für eine Zubereitung siehe N. 035, N. 036 und N. 043

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Gestossene Suppen von alten Hühnern", in: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 168,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gestossene-suppen-von-alten-huehnern (12.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.