Gesottne Hüner mit gehacktem Taig.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 4 Nr. 093

Originalrezept:

DIe Hüner werden gebutzt / zugesetzt / und gesotten auf allgemeine Art / wie schon gedacht: Unterdessen nim ein schönes Meel auf ein Brett / und mache mit Eyer einen gantz festen Taig daraus / balle denselben zusam(m)en so gut du kanst / und reibe ihn an einem Ribeisen / oder nimm gleich die Hackmesser / und / nachdeme der Taig zusammengemacht ist worden / hacke ihn wiederum zu kleinen Bröslein / hernach überbrühe es / und richts zu mit Fleischbrühe / Saffran und Butter / wie die geschnittnen Nudlen / alsdann lege die gesottne Hünerin die Schüssel / und den gehackten Taig darüber. Wer ein Liebhaber ist / dem streuet man auch geriebnen Käß darauf: Sieht wie eine Gersten.

Transkription:

Lotte Caglar

Zitierempfehlung:
Lotte Caglar (Transkription): "Gesottne Hüner mit gehacktem Taig.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 4 Nr. 093,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gesottne-huener-mit-gehacktem-taig (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lotte Caglar.