Gesottene Tritsch= oder Aal= Ruppen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 138

Originalrezept:

MAche die Ruppen auf / und bereite sie wie erst gedacht / wasche sie schön / gieß hernach heiß Wasser darüber / und ziehe die Fische durch die Hand / so gehet ein grosser Schleim herab; alsdann röste ein Erbis= Mehl in einer Pfannen im Schmaltz / doch daß es nicht zu braun werde / gieß Fleischbrühe und ein wenig Wasser daran / saltze / und laß es sieden; dann lege die Fische darein / thue Ingber / Pfeffer / Cardamomen und Muscatblühe dazu / laß mit einander aufsieden; würff zu letzt ein gut Stuck Butter darein / richte sie an / und trags zu Tisch.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Gesottene Tritsch= oder Aal= Ruppen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 138,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gesottene-tritsch-oder-aal-ruppen-auf-andere-art (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.