[Gefüllter Weck]

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 08, Nr. 213

Originalrezept:

Nimm ein Weck / schneidt Schnitten fein dünn darauß / nimm Epffel / bräun sie auß Butter / hack sie mit schwarzen Rosein klein / nimm Butter in ein Pfannen / vnnd mach sie heiß / thu die Epffel darein / vnnd rößt es wol / thu Zucker vnd Zimmet darvnter / rürs immerzu / biß wol gerößt ist / dz nit anbrennet / laß kalt werden / vnnd bestreich ein jegliche Schnitten  besonder von einem Weck / leg sie auffeinander / vnd stoß ein Spießlein dardurch / mach ein Teig ab mit lauterm Mehl vnd Wein / nimm den gefüllten Weck / walg in in dem Teig vmb / vnd thu in in heisse Butter / vnd backs fein langsam / denn es ist dick obereinander. Vnd wenns außgebacken ist / so schneidt den Weck drey oder viermal voneinander / gibs auff ein Tisch / vnnd besträw es mit Zucker.

Transkription:

Waltraud Ernst

Zitierempfehlung:
Waltraud Ernst (Transkription): "[Gefüllter Weck]", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 08, Nr. 213,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gefuellter-weck (19.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Waltraud Ernst.