Gefüllte Birnen zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 168
Diätetische Verwendung:

Originalrezept:

NEhmet schöne grosse Birnen / holet sie so genau aus / als es seyn kan ; hacket das ausgeholte mit Weinbeerlein oder Corinthen und Mandel durch einander / mischet Zimmet und Zucker darunter / füllets in die ausgeholte Birnen / stecket ein kleines Höltzlein vor / damit die Füll nicht heraus fallen könne : legets dann in ein heisses Schmaltz / und lassets darinnen bachen / oder vielmehr rösten / biß sie braun sind : Machet dann ein dinnes Teiglein vom Wein und Zucker an / ziehet die Birnen dadurch / bachets aus Schmaltz / legets in eine Schüssel / und tragets also trocken auf ; oder aber macht eine süsse Brüh / nach belieben / darüber.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Gefüllte Birnen zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 168,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gefuellte-birnen-zu-bachen (25.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.