Gebachene Wegwarten / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 182

Originalrezept:

SIedet schöne Wegwarten im Röhren= Wasser / aber nicht gar zu weich ; legets eine Stund in frisches Wasser / legets wie die vorige auf ein reines Tuch / lassets vertrocknen ; beitzet sie nachmals in Zucker und Rosenwasser / und lassets über Nacht stehen : Machet von warmen Wein einen Teig an / zuckert ihn ein wenig / oder giesset von dieser Brüh / darinnen sie über Nacht gestanden / etwas dazu / schlaget aber kein Ey daran / tuncket die Wegwarten darein / bachet sie schön licht aus dem Schmaltz / legts in eine Schüssel / und streuet Zucker darauf.*

* Hiebey ist zu beobachten / daß / wann man die Wegwarten in die Pfannen thut / sie in die Runden herum geleget werden müssen / wie die Spritzen= Küchlein.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Gebachene Wegwarten / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 182,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gebachene-wegwarten-auf-andere-art (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.