Gebachene Pirsinge in einer Polnischen Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 131

Herkunftsbezeichnung(en): Polnisch

Originalrezept:

NImm die Brosam von einem weissen Brod / thue sie in ein Häfelein / schähle eine Zwiebel und einen Apffel / schneide alles beeds würfflicht / thue es auch dazu / gieß einen Wein und Essig daran / würff ein klein wenig Zucker dazu ; solte es zu sauer seyn / kan man mit ein wenig Wasser helffen : laß es in einem Häfelein sieden / wann es gesotten daß es sich zerrühren läst / so zwing es durch einen Seiher / thue Muscaten= Blühe / Pfeffer / Cardamomen und ein klein wenig Saffran darein / zuckere es noch ein wenig doch nicht zu viel / daß das Gewürtz in etwas vorschlage ; würff ein gutes Stücklein Butter dazu / wie auch / nach belieben / etliche Citronen oder Limonien= Plätzlein / und laß es zusammen aufsieden : lege dann die gebachnen Fische in die Schüssel / die Plätzlein oben darauf / und gieß die Brüh neben hinein.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Gebachene Pirsinge in einer Polnischen Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 131,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gebachene-pirsinge-in-einer-polnischen-brueh (12.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.