Gebachene Pirsinge in einer Brüh / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 129

Originalrezept:

BAche die Pirsinge allerdings / auf obige Art ; indessen aber mache diese Brühe darüber / röste ein wenig Mehl im Schmaltz / und gieß halb Wein / halb Rosen= Essig / und ein wenig Fleischbrühe dazu / (wiewol man auch die Fleischbrühe / nach belieben / davon lassen kan /) laß es miteinander aufsieden / treibe das Mehl durch / in ein Häfelein / thue ein wenig Ingber / Pfeffer / Saffran / Muscatblühe / Cardamomen / Zucker und Trisanet darein / laß es sieden ; lege alsdann die gebachene Fische in eine Schüssel / und wann die Brüh wohl gesotten hat / giesse sie / neben herum / darein / damit die Fische obenher schön rösch bleiben / streue auch noch ein wenig Trisanet darauf / und trag sie also zu Tisch.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Gebachene Pirsinge in einer Brüh / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 129,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gebachene-pirsinge-in-einer-brueh-auf-andere-art (19.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.