Gebachene Birnen in einer Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 166

Originalrezept:

WAnn die Birnen geschählet / und biß auf den Butzen oder die Kern= Häuslein abgeschnitten worden / daß der Stiel und erst= gedachte Butzen an einander stehen bleiben / so hacket das abgeschnittene gar klein / auch / so es beliebt / Zibeben und Weinbeere oder Corinthen darunter ; mischt es / zusamt ein wenig Semmel= Mehl / in einem Schüsselein unter einander / schlaget Eyer daran / streuet Zucker / Trisanet / und gar etwas weniges Saffran darein : leget diesen Teig um den abgeschählten Butzen herum / und formirets also / daß sie / wie vormals / rechten Birnen gleichen ; bachets aus Schmaltz / und machet / so es beliebt / eine süsse Brüh darüber / oder traget sie auch nur trocken= gebachen zu Tisch.*

* Zu diesen Birnen kan man den Teig auch von Zucker und Mehl / mit ein wenig Wein  befeuchtet / anmachen.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Gebachene Birnen in einer Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 166,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gebachene-birnen-in-einer-brueh (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.