Gebachene Aepffel / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 155

Originalrezept:

WAnn die Aepffel geschählet / und die Butzen ausgestochen / melbet sie entweder nur also schlechter dings / oder aber in einem Teiglein von Mehl / Zucker und Wein / oder aber von weissen Bier / und einem Löffel voll Milchram angemachet / ein ; ziehet die Aepffel durch den Teig / bachets aus Schmaltz / und tragets entweder also trocken / oder aber in einer süssen Brüh zu Tisch.

Oder:

MAn kan die Aepfel etweder gantz / oder aber / welches besser ist / halb entzwey geschnitten / und uneingemelbet ohne allen Teig / wie sie an sich selbsten sind / schön bräunlicht im Schmaltz rösten / in eine Schüssel legen / Wein darüber giessen / mit Zucker und Zimmet überstreuen / auf eine Glut= oder Kohlpfannen setzen / aufsieden lassen / und so dann mit Zimmet und Zucker / oder aber einem Trisanet / nochmal überstreuen.

Transkription:

Maximilian Schmidauer

Zitierempfehlung:
Maximilian Schmidauer (Transkription): "Gebachene Aepffel / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 155,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gebachene-aepffel-auf-andere-art (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.