Gantze Hünlein / in Speck gedämpfft.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 056

Originalrezept:

 

NImm sauber= gebutzte Hünlein / schneid ihnen die Füß ab / drucke das Brust= Bein ein / saltze und gewürtze sie mit Pfeffer / Imber / Muscatnuß / dämpffe sie mit Butter / Speck / Eßig / Fleischbrühe / Lemoni / Rosmarin / mit klein= geschnittenen Lorbeer= Blättlein / in ein Rein / oder Casserol / biß sie gantz gekocht / und schöne Farb haben; legs schön ordentlich in die Schüssel / und gib ein gutes Ragu von Mäglein / Leberlein / Maurachen / Brüßlein und Schwammen / auch anders dergleichen darüber / so mit wenig Meel in Butter geröst / mit Lemoni= Schelffen / wenig Wein / oder Lemoni= Safft und Fleischbrühe / mit gutem Gewürtz / kurz abgekocht / darüber.

  1. NB. Auf solche Weiß kann man allerhand Geflügel machen.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Gantze Hünlein / in Speck gedämpfft.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 2 Nr. 056,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gantze-huenlein-in-speck-gedaempfft (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.