Gansleber‐Kuchen.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.150/1a

Originalrezept:

Die Leber von 2 Gänsen (oder gleiche Quantität Kapaunleber) dünstet man mit Butter. Den vierten Theil davon schneidet man zu Würfeln, das Uebrige mit 2 harten Dottern fein zusammen und passirt es. Indessen dünstet man Champignons mit Butter und Petersilie und gibt diese, sowie die gewürfelte Leber, Schinken und Speck, ebenso geschnitten, Salz, Pfeffer und Muskatblüthe zum Passirten.
In einen mit Butter ausgeschmierten Model gibt man zum Boden bestrichenes Papier, füllt das gut gemischte Fleisch schön gleich hinein und siedet es ½ Stunde in Dunst.
Gestürzt ausgekühlt, wird es mit Aspic geziert.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Gansleber‐Kuchen.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.150/1a,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gansleber%e2%80%90kuchen (27.09.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.