Gans mit ihrer Leber zu füllen / zwischen Haut und Fleisch / und gut zu braten.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 5 Nr. 003

Originalrezept:

SAltze die Gans / und untergreiffe sie auf der Brust mit einem langen Messer / hacke das Beste von dem Magen mit der Leber und gutem Speck;  bewürtz es mit Pfeffer / Imber / Muscatnuß / nimm wohl= riechende Kräutlein / auch Austern / und Müschelein ausgelößter darunter / oder auch Sardellen; wan(n) also dises Gehäck verfertiget / die Gans zwischen Haut und Fleisch gefüllt / so brate sie mit Butter im Safft; dem es beliebt / der spicks auch auf der Brust subtil mit Speck; brats und gibs mit ihrer Abträuff.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Gans mit ihrer Leber zu füllen / zwischen Haut und Fleisch / und gut zu braten.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 5 Nr. 003,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=gans-mit-ihrer-leber-zu-fuellen-zwischen-haut-und-fleisch-und-gut-zu-braten (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.