Französische Torten.

Aus: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 357

Herkunftsbezeichnung(en): Französisch

Originalrezept:

Auf eine grosse Torten nimm 6. Loth gutes Schmalz, in einem Weidling schön pfläumig abgetrieben, rühre darein 3. Vierting klein= gestossene Mandeln, ein halbe Stund gerühret, von 2. Lemonien die Schäler klein geschnitten, auch den Saft darein gedrukt, 1. halb Pfund gefähten Zucker, rühre es noch 1. halbe Stund, bereite einen Vierting Mund= Mehl darein, so viel gerühret, daß es untereinander kommet, nimm ein flaches Torten= Blättel, streiche den Boden auf, fülle es mit Eingemachten, vom andern Taig mache ein doppeltes Gätter, oder Ringel gesprizt, schön langsam gebacken.

Anmerkung:

Wie bei der „Spanischen Torten“ wird auch hier Butterschmalz statt Butter verwendet; der Unterschied besteht eigentlich nur im Hinzufügen von geriebenen Mandeln statt Zimt. Der Teig kommt ohne Eier aus.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Französische Torten.", in: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 357,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=franzoesische-torten (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.