Forellen in einer Oel=Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 018

Originalrezept:

Würff etliche Lorbeer=Blätter in Saltzwasser / und laß die Forellen wohl darinnen sieden / nimm dann die Blätter heraus / und seihe das Saltzwasser herab / biß auf ein weniges / und etwan den achten Theil einer Maas; thue nochmal frische Lorbeer=Blätter daran / würtze die Fische mit Cardamomen / Muscaten=Blüh und ein wenig Pfeffer / gieß ein gut Theil Oel dazu / doch nicht zuviel / damit es nicht widerwertig werde / laß alles zusamemen einen Sud aufthun: drucke zuletzt einen Citronen=Safft darein / lege die Fische in eine Schüssel / bestecke sie / wann du zuvor die Brüh darüber gerichtet / mit Lorbeersträußlein / und streue klein=und würfflicht=geschnittene Citronen=Schelfen darauf.

Transkription:

Sabine Schwaiger

Zitierempfehlung:
Sabine Schwaiger (Transkription): "Forellen in einer Oel=Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 018,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=forellen-in-einer-oelbrueh (15.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Sabine Schwaiger.