Fisch behalten / daß sie lang frisch bleiben.

Aus: Kunst und Wunderbüchlein (1631), Kapitel 02, S. 41

Originalrezept:

Leg sie in ein Fäßlin / oder in einen Erdin Hafen / vnd geuß guten Essig darauff / leg Peterlin daran / vergrabs in ein frisches Erdtrich / Vnd wenn du die Fisch vnnd Essig außnimst / so gieß allwegen frischen Essig wider daran / vnnd deck das mit guten decken [S. 42] wider zu / so bleiben sie lang frisch / vnd werden dir gar nicht stinckend / sondern bleiben allwegen frisch.

Anmerkung:

  • „Erdtrich“ = Erdreich
  • „allwegen“ = alte Form von „immer“ (vgl. engl. Always)

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Fisch behalten / daß sie lang frisch bleiben.", in: Kunst und Wunderbüchlein (1631), Kapitel 02, S. 41,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=fisch-behalten-dass-sie-lang-frisch-bleiben (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.