Euter vom Wild= Stuck eingemachter / wie die Lungen / oder zum Gehäck gemacht sauer oder süß.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 036

Originalrezept:

WAnn das Euter wohl verfäumt / und auch weich genug gesotten ; so kan es der kälbernen Lungen gleich / langlecht / oder dünn geblättlet / oder zu einem Gehäck klein= geschnitten werden ; mit kleinen Zwibel / gelb eingebrennt / mit seinem nothwendigen Gewürtz / und Saltz / auch nothwendigen Säure / mit klein= gehackten Petersil ; Item / man kans mit Lemoni= Schelffen und Capry / mit Wein und Lemoni= Schelffen ; mit Pinioli und schwartzen Wein= Beerlein / oder auch lang= oder blättlet geschnitten / fricassirt werden.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Euter vom Wild= Stuck eingemachter / wie die Lungen / oder zum Gehäck gemacht sauer oder süß.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 036,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=euter-vom-wild-stuck-eingemachter-wie-die-lungen-oder-zum-gehaeck-gemacht-sauer-oder-suess (21.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.